Am Tag nach der Bewerbung kam die Aufforderung zur Teilnahme an einer Challenge auf Hackerrank.com. Hiernach sollte ich mich etwas über den Jahreswechsel gedulden (3-4 Wochen) und dann kam ohne weiteres Geplänkel direkt die Einladung zum Gespräch quer durch die Republik (~650 km) nach Berlin.
Das Gespräch begann freundlich. In meinen Ohren waren die Fragen der Personalerin dennoch darauf ausgelegt schnell Stress aufzubauen und wiederholten sich manchmal in verschiedener Form. (In etwa: "Arbeiten Sie gerne im Team?" und "Sind Sie ein Einzelkämpfer?". )
Ein Teil des Gesprächs zu meiner Person war in englischer Sprache. Dann folgte der Knaller Nummer 1: "Die Stelle auf die Sie sich beworben haben, haben wir schon vergeben. Wären Sie bereit eine andere anzunehmen?" (Was soll man da noch sagen?)
Nach einer halben Stunde verlies uns die Personalerin und es wurden fachliche Fragen mit den Technikern besprochen. Hier wurde ebenfalls eine Aufgabe gestellt, die nur knapp in der vorgegebenen Zeit lösbar war.
Bei der Frage nach den Fahrtkosten wurde ich auf die Personalerin verwiesen.
Am nächsten Tag (15 h später) kam die Absage. (Telefonisch fehlgeschlagen und dann per Mail).
Knaller Nummer 2: Weitere Kontaktaufnahmen zu den Fahrtkosten (~150 €) direkt an die Dame und andere im Bewerbungsprozess verwendete EMailadressen blieben völlig unbeantwortet. Resultat: kein Job, 150 € weniger und noch nicht einmal eine Antwort.